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Haushaltsbuch führen

Nach dem Tanken noch schnell eine TV Spielfilm auf den Tresen gelegt und einen Pinot Grigio für heute Abend. Kurz danach noch ein Käse-Baguette gekauft, eine Stunde später wird im Büro für ein Geschenk gesammelt und in der Kantine gönnt man sich mittags das Schweinefilet. Nun noch schnell ein Getränk besorgen, doch was ist das? Wer hat die Börse geplündert? Instinktiv schaut man sich um und blickt - in einen Spiegel.


Überblick verschaffen...

Die meisten von uns greifen heutzutage mehrmals täglich ins Portemonnaie. Selbst Menschen, die gut mit Zahlen umgehen können, haben hier kaum eine Chance, den Überblick zu behalten. Spätestens, wenn am Ende des Geldes noch relativ viel Monat übrig ist, sollte dieser Überblick aber vorhanden sein. Doch auch für Familien, die monatlich ein wenig sparen können, ist es wichtig zu wissen, wo das Geld bleibt. Heute gibt es kaum mehr jemanden, der es sich leisten kann, sein Geld häufig für Überflüssiges auszugeben (Stichwort: Altersvorsorge).

Darüber hinaus kann es in bestimmten Lebenssituationen wichtig sein, genau über seine finanziellen Möglichkeiten Bescheid zu wissen. Beispielsweise, wenn es darum geht, wie hoch der Kredit für den Hausbau sein kann oder wie viel man monatlich in einen Sparvertrag für die Altersvorsorge einzahlen soll.


...aber locker bleiben

Viele verbinden mit dem Führen eines Haushaltsbuches die akribische Suche der eigenen Eltern oder Großeltern nach dem wieder einmal fehlenden letzten Pfennig. Bei allem vielleicht vorhandenen Enthusiasmus sollte man aber nicht außer Acht lassen, dass es bei der Führung eines Haushaltsbuches nun mal keine gesetzlichen Vorschriften gibt. Man sollte daher nicht allzu viel Zeit damit verbringen, fehlende Ausgaben zu finden, sondern im Zweifel einfach wenige Euro im Monat als „Diverses“ eintragen. Ein zu akribisch geführtes Haushaltsbuch kann sonst schnell zu Frust und schließlich zur Aufgabe des neuen „Hobbys“ führen.


Elektronisch...

Immerhin führt fast ein Drittel der 18- bis 39-jährigen regelmäßig oder zumindest hin und wieder ein Haushaltsbuch (Quelle: Marktforschungsinstitut Forsa, Mai 2010). Doch natürlich soll es in Zeiten von Speed-Dating, Fast Food und 1000 Internet-Freunden auch beim Haushaltsbuch schnell und bequem zugehen. So ist es mittlerweile üblich geworden, ein Haushaltsbuch in elektronischer Form zu führen.

Eine Variante dieser Art bietet zum Beispiel eine Tabellenkalkulation wie Excel. Kreativität und etwas Wissen über Excel-Formeln und -Funktionen vorausgesetzt kann man sich so eine gute Übersicht verschaffen.

Wer es einfacher mag, sollte sich ein entsprechendes Programm zulegen. Es gibt heute Haushaltsbuch-Software, die man völlig ohne buchhalterische Vorkenntnisse und ohne längere Einarbeitung anwenden kann. Einige dieser Programme kann man herunterladen und testen (z. B. das 10-Sekunden-Haushaltsbuch).

In einer solchen Software gibt es entsprechende Eingabefelder für Einnahmen und Ausgaben, die Einteilung in Kategorien und meist diverse Auswertungsmöglichkeiten. So können beispielsweise durch die grafische Darstellung der Ausgabenentwicklung einzelner Kategorien Einsparpotentiale schnell erkannt werden.


...oder klassisch

Selbstverständlich gibt es aber auch heute noch viele Verbraucher, die Ihre Einnahmen und Ausgaben klassisch aufzeichnen. Wem die handschriftliche Protokollierung mehr liegt als die per Tastatur findet hierfür zahlreiche Vorlagen zum Bestellen oder Ausdrucken, z. B. von den Sparkassen.


"Jeder soll nach seiner Façon selig werden"

Ganz gleich, ob man nun die elektronische oder klassische Variante bevorzugt, kommt man für das Haushaltsbuch an einer Tätigkeit kaum vorbei: Das Sammeln von Kassenzetteln, damit man beim nächsten Erfassen der Ausgaben immer noch weiß, was man ausgegeben hat – es sei denn, man zahlt auch das Käse-Baguette mit Karte.





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Der Tipp wurde von Sandra Kunst am 29. 12. 2010 hinzugefügt

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